Marketing

Reicht Mundpropaganda für deinen Handwerksbetrieb?

Eine fröhliche Handwerkerin mit Schutzbrille und kariertem Hemd trägt eine braune Schürze und telefoniert in einer Werkstatt. In der einen Hand hält sie ein Smartphone, in der anderen einen Bleistift. Im Hintergrund sind Werkzeuge und Holzmaterialien sichtbar. Die Szene vermittelt den Eindruck von Professionalität, Engagement und moderner Arbeitsweise im Handwerk.

Warum dein Handwerksbetrieb mehr Marketing braucht

Viele Handwerker setzen auf den Klassiker: „Gute Arbeit spricht sich rum.“

Und ja – das stimmt. Aber was ist, wenn sich deine Kunden zwar begeistert weiterempfehlen, aber nur am Stammtisch und nicht dort, wo es neue Aufträge bringt? Oder wenn sie deinen Namen falsch aussprechen und plötzlich jemand anderes die Anfragen bekommt?

Fakt ist: Wenn du dich nur auf Mundpropaganda verlässt, verschenkst du riesiges Potenzial.

Denn was passiert, wenn…

• deine Kunden dich zwar loben, aber nicht oft genug?

• neue Interessenten dich zuerst bei Google suchen – und nicht finden?

• deine Konkurrenz aktiv Marketing betreibt, während du abwartest?

Wer nur auf Weiterempfehlungen setzt, spielt auf Zeit – und riskiert, dass das Telefon irgendwann still bleibt.

Schauen wir uns an, warum das so ist – und was du tun kannst, ohne Unsummen in Werbung zu investieren.

1. Empfehlungen sind unzuverlässig – du hast keine Kontrolle

Das größte Problem mit Mundpropaganda? Du kannst sie nicht steuern.

• Ein zufriedener Kunde könnte dich weiterempfehlen – oder einfach vergessen, weil er gerade mit Grillen beschäftigt ist.

• Die Empfehlung erreicht jemanden, der eigentlich einen Elektriker braucht – du bist aber Tischler.

• Die Leute reden zwar über dich, aber niemand denkt daran, deine Nummer weiterzugeben.

Ergebnis? Unregelmäßige Anfragen – und wenn’s dumm läuft, ein leeres Auftragsbuch.

Ein Betrieb, der nur von Empfehlungen lebt, steht schnell vor einem Problem, wenn sie plötzlich ausbleiben. Ein bisschen Marketing ist wie eine Versicherung gegen Flauten.

2. Kunden googeln – und wenn du dort nicht bist, bist du unsichtbar

Stell dir vor, jemand braucht einen Maler, Dachdecker oder Tischler. Was macht er?

Fragt er zuerst Bekannte? Vielleicht.

Googelt er trotzdem zusätzlich? Ganz sicher.

Über 80 % der Kunden googeln nach einem Handwerker, bevor sie anrufen.

92 % aller Suchenden klicken nur auf die erste Seite der Google-Ergebnisse.

Google My Business-Einträge (Google Maps) sind oft die erste Anlaufstelle.

Und jetzt mal ehrlich: Selbst wenn dich jemand empfiehlt – was macht der Interessent? Er googelt deinen Namen.

Falls deine Website dann aussieht wie von 1998 oder du gar nicht erst auftauchst, hast du ein Problem.

3. Deine Konkurrenz schläft nicht – sie betreibt aktives Marketing

Viele Handwerker denken: „Ich brauche kein Marketing, ich bekomme genug Anfragen.“

Aber rate mal, wer trotzdem Werbung macht? Deine Konkurrenz.

Und während du wartest, dass dich jemand empfiehlt, sorgen sie dafür, dass sie ganz oben bei Google stehen, mit coolen Social-Media-Posts Kunden anziehen und mit Anzeigen genau die richtigen Leute erreichen.

Was passiert? Ein Kunde sucht einen Handwerker – und sieht zuerst sie. Selbst wenn du besser bist, wird er dich nicht anrufen, wenn er dich nicht findet.

4. So machst du Marketing ohne großes Budget (und ohne dich zu verbiegen)

Falls du jetzt denkst: „Aber ich hab keine Zeit für stundenlange Werbung“ – keine Sorge. Du musst kein Vollzeit-Marketer werden. Ein paar clevere Maßnahmen reichen schon:

✅ Google My Business optimieren (0 € – aber riesiger Effekt)

• Trag deine Firma korrekt ein und lade echte Fotos hoch.

• Sammle Bewertungen von zufriedenen Kunden – je mehr Sterne, desto besser.

✅ Eine einfache, professionelle Website (einmalig einrichten, langfristig profitieren)

• Klar zeigen, was du machst – am besten mit Vorher-Nachher-Bildern.

• Kontaktmöglichkeiten leicht sichtbar machen – nicht verstecken!

• Eine moderne, schnelle Seite, die auf dem Handy gut aussieht (90 % suchen mobil!).

✅ Social Media nutzen (keine peinlichen Tänze nötig)

• Poste 1–2 Mal pro Woche deine besten Projekte.

• Teile einfache Tipps („So pflegst du deine Holzterrasse richtig“).

• Bleib locker und authentisch – kein Hochglanz-Werbezeug, sondern echte Einblicke.

✅ Lokale SEO (Google liebt klare Infos!)

• Verwende Begriffe wie „Maler in Hamburg“ oder „Tischler in München“ auf deiner Website.

• Achte darauf, dass deine Kontaktdaten auf allen Plattformen identisch sind.

• Falls du einen Blog hast: Schreib kurze Beiträge mit nützlichen Infos.

Fazit: Mundpropaganda ist super – aber sie reicht nicht

Ja, Empfehlungen sind Gold wert. Aber wenn du langfristig erfolgreich sein willst, brauchst du eine Absicherung.

Mit einer soliden Online-Präsenz kannst du…

Sichtbar bleiben, auch wenn niemand über dich spricht.

Neue Kunden gewinnen, die dich sonst nie gefunden hätten.

Mehr Aufträge generieren, ohne Unsummen in Werbung zu stecken.

Also, bist du bereit, dein Marketing aufs nächste Level zu bringen?

Falls du Hilfe bei deiner Website brauchst – lass uns reden!

Christoph Schmitt
Christoph Schmitt
Webdesigner
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